Agglomeration ist die Konzentration der Population in der Urbanisation. So und nicht anders hat uns das damals der H. Büttner am AKG in Erdkunde eingetrichtert.

Auf Deutsch: Eine Großstadt bzw. Stadt ist eine dichte Ansammlung von vielen Bekloppten in Häusern mit Straßen drum herum.

Egal in welcher Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern ich unterwegs war – das wäre nichts für mich. Ob Frankfurt, München, Berlin oder Nürnberg. Überall derselbe Nervfaktor, wenn man mit dem Auto oder zu Fuß unterwegs ist. Hab es die letzten Wochen in Nürnberg einige Male testen „dürfen“.

Im Auto verbringt man am Ende mehr Zeit an roten Ampeln oder mit der Parkplatzsuche als mit dem Fahren an sich und zu Fuß ist man abhängig von teilweise langsam vorankommenden, öffentlichen Verkehrmitteln und kann nichts transportieren.
Beim Einkaufen trampeln sich die Menschen teilweise tot und in so gut wie allen Restaurants herrscht ein ähnliches Gedrängel.
Die Assozialenquote kommt mir auch um einiges höher vor, da gerade in der Anonymität der Großstädt schnell mal die Sau rausgelassen wird und viele Jugendliche auffallen wollen. An Alkohol und Drogen kommt man auch leichter ran und gewisse Bevölkerungsgruppen siedeln sich eben gerne in Großstädten an.

Die Wohnungen haben dazu noch schöne viele Stockwerke, keinen Garten und liegen häufig direkt an der Straße. Aussicht bis zum nächsten Mietblock oder Bürogebäude gibt es gratis dazu.
Parkplätze sind eher Mangelware, der Smart oder die A-Klasse das bevorzugte Automobil.

Aber warum tut man sich das an?
Wieso wachsen Großstädte immer mehr und kleinere Städte schrumpfen?

Klar. Alles ist eng beieinander und es gibt nichts, was es nicht gibt. Wenn man erstmal bis zum entsprechenden Arzt, Laden oder Restaurant gekommen ist. Party geht auch überall und immerzu, wenn man denn jemand sieht, denn man kennt.

Da ist eine Kleinstadt praktischer, die Lebensqualität höher. Lieber fahre ich alle paar Monate mal in eine Großstadt zum Erlebnisshoppen, als das ich mir jeden Tag dieses Chaos gebe!