5 Monate nach Ligamys – endlich wieder Laufen!

5 Monate nach Ligamys – endlich wieder Laufen!

Vor ziemlich exakt fünf Monaten kostete mich eine kleine, dumme Bewegung beim Volleyball mein Kreuzband und somit meine Gesundheit. Die Folge war eine OP, wo ich wenigstens live zusehen durfte und ein kurzer, aber langweilig Krankenhausaufenthalt.
Da ich nach Ligamys operiert werden konnte, war eine Vollbelastung relativ schnell wieder möglich und ein Laufen mit Krücken nicht lange nötig. Auch Radfahren war nach nur etwa 6 Wochen wieder möglich und auch Schwimmen war kein Problem.

Leider fehlte mir von Anfang an die volle Streckung und somit war das Laufen immer auch ein kleines Hinken inkl. Wadenmuskelkarte, da die Wade nun den Job der nicht genutzten Muskeln übernehmen musste. Selbst fünf Monate nach der OP fehlen mir immernoch 5-10% der Streckung – und das nach ca. 30 Doppelsitzungen + Gerätetraining beim Physio! ­čÖü┬á (dafür hatte ich nie Schwellungen oder Schmerzen und das Anwinkeln geht komplett wieder)

Auf jeden Fall traute ich mich endlich mal wieder zum Joggen. Ein erster Versuch in Bibione vor zwei Monaten war ernüchternd…wenn einen selbst Nordic Walker überholen macht die Sache keinen Spaß. Dazu musste ich ständig auf sauberes Abrollen achten, da mein Knie sonst sofort negative Rückmeldung (auch Schmerz genannnt) gab.

Die 6km gestern liefen hingegen um einiges runder. Nur machte sich die monatelange Zwangspause diesmal bemerkbar – Kondition quo vadis? Genau. In die Wade. Hatte konstant schwere Muskeln und auch heute eine Wade, die trotz nur 6km übersäuert ist. Dafür machte das Knie keinen Ärger. Es wird ­čśë


Periorale Dermatitis – Nulltherapie in Bildern

Periorale Dermatitis – Nulltherapie in Bildern

Ich schreibe diesen Beitrag nur für die Leute, welche ebenfalls POD (Periorale Dermatitis) haben und eine Nulltherapie angehen wollen oder dabei sind. Leider findet man online keine Bilder oder exakten Angaben was einen erwartet. Wie lange dauert es, wie läuft das Krankheitsbild ab. Hier schon einmal die Fotos dazu:

Erst kurz zu meiner Krankenvorgeschichte:
Um meine Augen (deshalb ist es bei mir eigentlich eine Periokuläre Dermatitis) tauchten im Frühjahr 2017 auf einmal Rötungen, Pusteln / Papeln und Pickelchen auf. Wie in der Pubertät. Besonders in den Augenwinkeln wurde die Sache immer trockener und schlimmer. Dabei nutze ich seit Jahren extra neutrale Cremes. In meinem Fall die INSANA Tagescreme mit 5% Urea von Rossmann.

Also ging es zum Hautarzt, wo POD diagnostiziert wurde und noch nach dem Auslöser gesucht wurde. Streß, ein neues Duschgel, ein neues Deo etc. Der Allergietest für 200.-ÔéČ brachte nichts Neues.
Dazu wurde eine Metronidazol Creme verschrieben. Leider musste ich diese nach 48h absetzen, da es nicht auszuhalten war. (hatte mit dem Wirkstoff schon einmal Probleme gehabt) Habe dann ein Hydrocortison für 3-4 Tage verschrieben bekommen, welches auch ein wenig half. Habe beim Ausschleichen (Absetzen) dann wieder meine Fettcreme benutzt. Man will dem Auge ja was Gutes tun. (Fehler!)

Am Ende habe ich meine Advantan mit Methylprednisolonaceponat (starkes Cortision – noch größerer Fehler) verwendet, da mir diese Creme 2009 schon einmal geholfen hat. Die Rötungen gingen auch sehr schnell weg und auch die Pickelchen verschwanden. Beim Absetzen / Ausschleichen habe ich wieder meine alte, neutrale Fettcreme benutzt. (dummer Fehler)

Nach 3-4 Monaten Eincremen, Ausschleichen, wieder Probleme bekommen, wieder Cremen usw. habe ich mich endlich selbst eingelesen, was diese POD denn überhaupt ist und wieso die Haut auf einmal Amok läuft:
Es war wohl die Überpflege mit der Fettcreme. Mir wurde zwar beim Arzt gesagt, dass ich die Creme „erstmal“ weglassen soll, aber dass diese eventuell der Übeltäter ist, wurde nicht erwähnt. Und ich hatte Streß, Zucker, Milch, Deo, Duschgel und alles mögliche im Verdacht und habe auch alles testhalber wochenlang verzichtet.

Nun zu der Nulltherapie:
Je länger Ihr mit irgendwelchen Cremes herumgedoktert habt, umso schlimmer wird diese. Die ersten 72h sind die Hölle und man glaut nicht, dass es besser werden kann. Nulltherapie heißt Nulltherapie. Keine Cremes oder Make-Up oder sonstige Tinkturen auftragen. Kaltes Wasser zur Kühlung (der betroffene Bereich brennt am Anfang extrem), Umschläge / Pads mit Schwarzteesud und Nachtkerzenöl (in meinem Fall mit Weihrauch und UREA) sind die einzigen Helfer, welche mich unterstützen durften.

Hier ein grober Ablauf, was Euch erwartet, sobald die aktuellen Cremes abgesetzt wurden:

– 24-48h: Kaum Veränderung. Ein paar alt bekannte Rötungen treten auf
– 48-96h: Die Hölle. Es juckt, brennt, schwillt massiv an. Dank dem Cortison war es extra schlimm. Selbst schuld.
– nach Woche 1 Schwellungen sind weg, man ist es gewohnt, dass einen alle etwas komisch ansehen. Im Sommer hilft eine Sonnenbrille. Bei mir im November schlecht machbar
– nach Woche 2 die ersten Verbesserungen. Siehe Foto. Aber richtig gut sieht das noch lange nicht aus. Brennen und Jucken gegen Null
– nach Woche 3 kommen ab und noch 1-2 Pickelchen, Hautbild wird aber besser. Nur die Augenlider spannen und sind trocken.
– nach Woche 5-6 sehen die Augen fast wieder normal aus.


Kellerdämmung selbst gemacht – DIY

Kellerdämmung selbst gemacht – DIY

Mal wieder ein kleiner Beitrag zum Thema Hausrenovierung und energetische Maßnahme.

Nachdem wir in 2014 bereits alle Wohnräume auf Fußbodenheizung umgestellt hatten, blieb damals die Dämmung nach unten ein wenig auf der Strecke. Der Aufbau vom Boden reichte einfach nicht um vernünftig zu dämmen. Da das ganze (!) Untergeschoß aber unterkellert ist, war klar, dass der Kampf noch nicht ganz verloren ist. Und da die Kellerdämmung eine der effektivsten Maßnahmen zu Reduzierung der Heizkosten ist, sollte das Projekt vor diesem Winter angegangen werden.

Dummerweise wurde auch die ganze Umluftanlage via Keller verzogen und es sind überall Schläuche, Gewindestangen, Schrauben und Wasserleitungen im Weg. Für mich war das fast schon Grund das Projekt zu verwerfen, bis ein Bekannter die simple Idee hatte, dass ich die Rohre mit längeren Gewindestangen einfach ein Stück tiefer abhängen soll. Gesagt getan. So hatte ich 6-10cm Luft für die Platten. Danke noch einmal an die Firma Sonnenwatt und Vielweber!

Die Materialsuche war dann eine Aufgabe für sich. Styropor? PUR-Platten? PIR? Welcher PU-Schaum bzw. Klebeschaum oder Fliesenkleber? Hier meine Materialliste:

  • Kingspan TF70 PIR mit WLS┬á 023 – beidseitig alukaschiert – 6cm – ca. 11.-ÔéČ / m┬▓
  • Alfa 622 Permimeterkleber – 1 Dose / 5m┬▓ nötig – hält perfekt an Betondecke
  • Schutzbrille
  • Einweghandschuhe (der Kleber ist wirklich übel!)
  • Plattenheber / Deckenstütze zum Abstützen / Antrocknen lassen
  • Schaumpistole
  • Schaumpistolenreiniger
  • spezielle Dübel für Dämmplatten um Lampen wieder zu befestigen
  • Cuttermesser zum Schneiden der Dämmplatten – geht optimal!

Im wesentlichen sprüht man die Platten großflächig mit dem Schaum ein, lässt ihn 1-2 Minuten anziehen und drückt die Dämmung an die Wand oder eben Decke. Ein 50-60cm Sockel zur Verhinderung von Wärmebrücken ist Pflicht. Wer einen Keller ohne verzogene Rohre oder andere Zeitfresser hat, sollte mit zwei Deckenstützen arbeiten. Hier kann man schneller Arbeiten als der Kleber zum Trocknen braucht.

Nach der Arbeit die Schaumpistole immer gut mit dem Reiniger säubern oder zumindest zudrehen – wenn man zeitnah weiterarbeiten möchte.

Viel Erfolg!