Essen

HelloFresh – kleiner Erfahrungsbericht

HelloFresh – kleiner Erfahrungsbericht

HelloFresh wird dem ein oder anderen nichts sagen. So ging es uns auch, bis wir ein paar Blumen online bestellt haben und als Marketingaktion ein Testgutschein über 20.-€ anbei lag. „Kochboxen“. Also sich während der Essenszubereitung richtig eine Reinömmeln. Oder erst Kochen und dann kulinarisch was einschenken? Das mussten wir testen.

Deshalb haben wir uns die Classic Box mit 3 Mahlzeiten für zwei Personen bestellt. Kostet sonst 39,99€ – dank dem Gutschein nur noch 20.-€. Nur wurde während des Bestellvorgangs nicht so genau erklärt, ob dies nun ein Abo ist oder nicht. Der Betrag von 39,99€ bzw. 19,99€ wurde zwar FETT dargestellt, dazu aber klein der Hinweis „HelloFresh liefert Dir einmal pro Woche eine Kochbox nach Hause (Lieferintervall wöchentlich). Es besteht keine Mindestabnahme. Du kannst die Lieferung bis Mittwoch Mitternacht flexibel für die Folgewoche pausieren oder kündigen. Unsere Probierboxen sind einmalige Lieferungen und müssen nicht pausiert oder gekündigt werden (Lieferintervall einmalig).

Eigentlich wollten wir ja nur etwas probieren. Aber Probierboxen sind eine andere Baustelle und extra gelistet. Unterhalb der „normalen“ Kochboxen. Man muss die Lieferungen also aktiv beenden, wenn man nicht jede Woche so eine Box haben will! Wichtig. Kann man jederzeit in seinem Profil einstellen.

Zu Lieferung:

IMAG2290Die Box kam pünktlich zum bestellten Termin. HelloFresh hat aber auch relativ lange Vorlaufzeiten von ca. 10 Tagen. Ist ja kein FastFood.
Die Zutaten waren dank Schafwolle und einem Akku-Pack aus Plastikfolie gut gekühlt und von wirklich guter Qualität. Dazu schöne Anleitungskärtchen mit Bildern der Endprodukte und Grafiken, welche auch dem letzten Großstädter nahebringen, wie ein Rosmarin oder Kartoffel so aussehen. Pommes wachsen halt auf keinem Baum. Sondern am Strauch. Logo.

Die drei Gerichte der Woche waren „Schweinemedaillons mit Walnuss-Schwarzbrot-Haube in Granatapfelsoße, dazu Kartoffelspalten und grünen Bohnen„, „Cremiges Erdnuss-Risotto mit Hähnchenfilet und Tomaten-Koriander-Salat“ und „Delikate Süßkartoffel-Karotten-Suppe mit Kräuterbutter-Baguette und Creme fraiche„. Alles binnen 35 Minuten machbar und Level 1 bis 2. Danach kommt der Endgegner. Ich meine natürlich Schwierigkeitsstufe 1 bis 2 und der Endgegner lautet Heikos Gaumen 😉

2015-10-22 19.40.16Was soll ich sagen:
Es war einfach nur lecker. Alle drei Gerichte kannten wir so noch nicht und besonders die Fleisch- bzw. Geflügelgerichte waren der Hammer.Modern, der Jahreszeit angepasst und leicht. Könnte sich so manches Restaurant eine dicke Scheibe von Abschneiden!
Einziger Wermutstropfen: Auf dem Baguette stand nicht, wie lange man es noch aufbacken muss und jedes Gewürz und Pflänzchen war einzeln verpackt.

Da man manche Grundzutaten sowie kaufen soll (creme fraiche und Eier für die Walnuss-Schwarzbrot-Haube), sollte der Kunde die Wahl haben, ob er die „All-Inclusive“-Box mit fast allen Zutaten (auch Kartoffeln und Zwiebeln) haben möchte oder nur die Rezepte und speziellen Gewürze, die man sonst nie kaufen würde und auch nie wieder braucht. (Koriander, Erdnussbutter, Gewürzmischung für die Suppe)

Wer die Sache nun auch einmal mit 20.-€ Rabatt testen möchte:
Hier geht es zum HelloFresh Gutschein

Pizza-Check – Weinbistro am Markt

Pizza-Check – Weinbistro am Markt

Das Bratwursthäuschen am Marktplatz Ecke Rathaus wird dem ein oder anderen noch ein Begriff sein. Nach dessen Schließung hat die GWF zwischenzeitlich einen Versuch einer Vinothek gestartet, der leider scheiterte.
Nun hat das Fresh & Cool (bekannt aus der Inneren Sulzfelder Straße) eine Art Filiale mit Weinbistro Ambiente eröffnet.
Weinbistro am Turm der Name.

Neben Wein gibt es dort sehr leckeren Flammkuchen und neue Pizzen, die ich so bisher noch nicht gegessen habe.
z.B. die abgebildete Greca. Eine Pizza mit Feta, Kirschtomaten und frischem Basilikum. Gekochter Schinken als Sonderwunsch meinerseits.
Da nur beste und frische Zutaten verwendet werden, kostet die Pizza zwar 1.-€ mehr als sonst üblich, aber der Geschmack ist es zumindest mir wert!

Wer also mittags Hunger hat – eine neue Alternative.

weinbistro-pizza

Wie ich meine Apfelallergie besiegt habe

Wie ich meine Apfelallergie besiegt habe

Okay…die Headline klingt ein wenig nach Werbung in der „Für Sie“. Noch ein vorher nachher Foto und die Omas rennen mir die Bude ein.
Sollte ich bei Zeiten vielleicht noch einmal überarbeiten.
apfel
Wer keine Allergie hat, kann den Beitrag gerne überlesen. Sei glücklich, danke Gott und Deinen Eltern.
Alle anderen wissen wovon ich rede. Dank meiner Pollenallergie habe ich auch noch eine Kreuzallergie auf Äpfel (gehabt). Es war mir also vergönnt, ohne Hintergedanken herzhaft in einen Apfel beißen zu können. Es gab sofort kostenlose Nebenwirkungen in Form von Jucken im Zahnfleisch, Kratzen bzw. Stechen im Halsbereich. Wie wenn man ein Reibeeisen verschluckt hat oder eine Wespenschwarm aktiv war.

Im letzten Herbst habe ich zufällig etwas über eine Studie in der Schweiz gelesen.
Anstelle von „an apple a day keeps the doctor away“ galt bei mir wohl „A bissl mehr und mehr Apfel am Tach erlöst Dich von der Schmach“. Einen Versuch war es wert. Also habe ich Mitte September letzten Jahres angefangen, jeden früh ein kleines Stück Apfel zu Essen. Erst nur ein kleines Stück, dann ein Schnitz, dann ein Viertel und nach ca. 2-3 Monaten einen halben oder auch ganzen Apfel.

Ich habe seitdem ca. 12-15 ganze Äpfel und verschiedene Sorten gegessen. Oder auch mal Müsli mit Obst (inkl. Äpfel).
Keine Probleme mehr. Jetzt müssten mir die Dinger nur noch schmecken! (nur Spaß – Äpfel sind super lecker!)
Wer die Sache auch probieren will, muss bis Herbst warten. Da ihr wahrscheinlich auch eine Pollenallergie habt, sollte man die Sensibilierung nur außerhalb der Pollenzeit angehen.