ab in die private Krankenkasse!

Ich hab keinen Lust mehr auf Staat. Die letzten Monate war ich noch freiwillig gesetzlich versichert. Erst bei der Novitas Vereinigte BKK, dann bei der IKK direkt, welche mit der TK (Techniker Krankenkasse) zusammengegangen ist.

Alles super Krankenkassen, die kostenlos telefonisch zu erreichen waren und bei Problemen schnell reagiert haben. Beitragssatz lag bei ca. 12% und gut ist.

Zum 01.01.2009 kam ja dieser dämliche Gesundheitsfonds welchen wir Fr. Merkel und Ulla Bula Schmidt verdanken zu haben. Der Beitrag aller Krankenkassen ist auf 15,5% hochgesprungen und Selbstständige wie ich erhalten kein Krankentagegeld, wenn ich mal flach liege.
Mehr zahlen und weniger Leistung erhalten? Nein danke Fr. Schmidt.

Ich habe für mich beschlossen zu einer PKV (private Krankenversicherung) zu wechseln. Kostet bei der HanseMerkur um die 280.-€ im Monat und man erhält viel mehr Leistungen als in der gesetzlichen Krankenversicherung:

  • 2 Bett Zimmer im Krankenhaus
  • Chefarztbehandlung
  • Krankentagegeld
  • Krankenhaustagegeld
  • Gesundheitsrabatt – man erhält Beiträge zurück, wenn man nicht krank wird!
  • bevorzugte Behandlung bei Zahnärzten und Fachärzten, da diese das bis zu 3,5 fache erhalten

Der einzige Nachteil – Kinder muss man einzeln mitversichern und dies kosten pro Monat 100.-€. Dafür sind diese aber auch top abgesichert.

Unterm Strich zahlt man also weniger und gleich viel und erhält viel mehr Leistung! Das gesetzliche System ist in meinen Augen überbürokratisiert und wird sich über kurz oder lang nicht mehr selbst tragen.

Wer also kann…wechselt zu einer private Krankenkasse bzw. in eine Krankenversicherung.

Beitrag erstellt 1995

10 Gedanken zu „ab in die private Krankenkasse!

  1. Aufpassen: informier dich mal was du in 20 30 40 Jahren zahlst. Bei einigen PKV zahlt man da dann gerne mal das doppelte oder dreifache im Alter (Wenn man dann auch öfter krank ist und teure Behandlungen/Krankenhausaufenthalte in Anspruch nimmt). Kommt halt drauf an ob der Beitrag bleibt oder sich nach einiger Zeit automatisch erhöht.

  2. Das war früher so. Inzwischen werden Rücklagen gebildet – damit im Alter die Beiträge eben nicht mehr steigen.

    Ansonsten kann man kündigen und in den kleinen Basistarif wechseln, welcher der gesetzlichen Krankenkasse entspricht.

    Ich werde mal in 1-2 Jahren berichten, was sich so getan hat 🙂

  3. Pingback: Leberfleck weg!
  4. Ich verkaufe Handys. Das ist die Kurzform. Um genau zu sein haben wir einen Mobilfunkladen mit T-Partnerstatus (ähnlich zu einem T-Punkt) und betreuen T-Mobile Privat- und Großkunden.

    Dazu noch etwas Versandhandel als Beimischung 🙂

  5. Ah cool. Idee wie ich aus meinem o2-Vertrag rauskomme und endlich ein iPhone kaufen kann?! 🙂

  6. Kündigen geht aber doch erst in einem Jahr… wenn du mir sagst wie ich so rauskomme… dann gerne. 👿

  7. Achso. Dann sieht es schlecht bis unmöglich aus 🙁
    Einziger Grund wäre kein Netz. Sollte o2 also keinen Empfang mehr da wo Du wohnst gewährleisten können, gibt es ein Sonderkündigungsrecht.

    Sonst…no way.

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