Nabend!

Solange die Fotos hochladen, fange ich schonmal das tipseln an. Wir sind heute abend nach 6h Zugfahrt daheim angekommen. Aber von vorne.

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27.09, Donnerstag früh um 10.00 ging es mit dem ICE los Richtung Berlin. 63.-€ inkl. Reservierung für hin und zurück dank Gruppenrabatt ist mehr als fair. Wir waren sieben Leute (Addi, Edel, Katha, Michael, Adi sowie Nessy und ich), die in vier Tagen bzw. drei Nächten Berlin erleben wollten.

Nach einer ca. 4 stündigen angenehmen Zugfahrt sind wir gegen 14.00 am Bahnhof Berlin Spandau angekommen…und hatten wegen einer Verspätung unseren Anschlusszug zum Ostbahnhof verpasst. Hatte aber auch sein Gutes…auf diesem Wege haben wir eine „Abkürzung“ via S-Bahn gefunden.

Nach ca. 1km Fussmarsch mit Taschen, Trollis und Zwittern aus beidem (sorry Katha, falls Du jetzt Rücken hast 😉 ) standen wir vor unserem traumhaften Loft. Fotos gibt es hier. Die Wohung ist exakt so, wie abgebildet…sogar noch besser. Bei optimaler Zimmerbelegung kostet das Appartment in Charlottenburg nur 25.-€ pro Tag – ein Schnäppchen und besser als jedes Hotel oder Hostel finde ich.

[inspic=1444,right,fullscreen,thumb] Da die Zimmer schnell aufgeteilt waren und wir alle noch was von Berlin sehen wollten, ging es mit der (zum Glück) nahe gelegenen U-Bahn direkt zum Kurfürstendamm. Nach leichten Orientierungsproblemen und einer kurzen Busfahrt in die richtige Richtung *smile* waren wir an der Gedächtniskirche, in deren Nähe sich auch das KaDeWe befindet. Sagen wir es mal so…die Klamotten da drin kann sich auch kein normaler „Wessi“ leisten 😉

[inspic=1463,left,fullscreen,thumb] Die Exkursion war gegen 20.00 beendet und wir haben uns mal schnell eine Pizza beim Pizza-Max bestellen wollen. Naja. Aus dem wurden volle 60 Minuten und wir konnten unsere leere Mägen erst gegen 21.30 besänftigen.

28.09 Freitag ab nach Berlin Mitte. Früh um 08.00 schrillte der Wecker und nach einer Duschorgie machten wir uns um 10.30 auf den Weg zur roten Tour (lt. Falk Reiseführer), welche Reichstag, Brandenburger Tor, Holocaust-Mahnmal, die Einkaufsmeile „Friedrichstr.“ mit Checkpoint Charlie und das Kulturviertel „Unter den Linden“ beinhaltete.

Mit der U-Bahn ging es bis zum Bahnhof-Zoo und von dort mit der Buslinie 100 weiter. Der Bus fährt von West nach Ost-Berlin und verbindet die wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Nach ca. 30 Minuten Fahrt waren wir dann am Reichstag. Die Aussicht aus der Kuppel mussten wir sein lassen…standen schon zuviele Menschen davor.

Danach ging es zum nahe gelegenen Brandenburger Tor, vorbei am Hotel Adlon und dann runter zum Holocaust-Denkmal. Gefällt mir persönlich nicht…zu kalt, zu unpersönlich, nicht ermahnend. Haben uns dort auch nicht lange aufgehalten und sind dann direkt in die Friedrichstr. Im Quartier 204 205(Gebäudeblock) gibt es die wohl vornehmsten Läden in Berlin. Gucci, Louis Vuitton etc. Klamotten und Accessoirs im drei bis vierstelligen Bereich. Aber hallo![inspic=1475,right,fullscreen,thumb]Auf der Nahrungssuche verschlug es uns zu einer typisch, berlinerischen Kneipe…“Maximilians“. War wirklich urig und lecker dort. 😀

Nach dem Essen ging es noch zum Checkpoint Charlie und einer weiteren Gedenkstätte, welche an die Unterdrückung durch das DDR Regime errinerte. Dank einsetzendem Regen machte die Suche nach dem in Pflastersteinen hinterlegten Grundriß einer Kirche besonders Spaß. 🙁 Aber wir wurden fündig, siehe Fotos.

Die Straße „Unter den Linden“ ist schnell abgehandelt. Bei anhaltendem Regen sind wir an der Humboldt-Universität und der Oper sowie anderen „wichtigen“ Gebäuden mehr oder weniger vorbeigstürmt…Hauptsache heim!

[inspic=1511,left,fullscreen,thumb] Abends gab es dann Currywurst an der U-Bahnhaltestelle und noch Pizza-Reste. Danach ging es erstmal in die Wanne. Also Dave Chappelle und ich, wie man sehen kann 😉

29.09 – Samstag früh um 10.00 ging es bei leichter Bewölkung Richtung grüner Route -> Alexanderplatz und Museumsinsel. Auf dem Weg dorthin haben wir am Sony Center halt gemacht. Interessante Architektur und sehr sehenswert. Die Arcaden am Potsdamer Platz wurden auch gleich erkundet. Etwas länger als geplant, da Addi immernoch an der Münchner Schuhgrippe leidet. (Insider)

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Am Alexanderplatz sind wir dank dem scheiß Wetter direkt auf den Fernsehturm hochgefahren und konnten geradenoch die schon leicht eingetrübte Aussicht genießen. Man hat wirklich einen super Überblick über die riesige Stadt und sieht erstmal, was für Ausmaße Berlin hat. Nach dem Fernsehturm ging es erstmal gut bürgerlich Essen…zu Burger King. Ja sorry…wir hatten halt Hunger 🙁

Mit vollem Magen ging es am pinken roten Rathaus vorbei, am Neptunbrunnen entlang und über ein Marx und Engels Denkmal zur Museumsinsel. Nach einem kleinen Umweg zum falschen Ufer (sorry nochmal Leute) fanden wir das DDR Museum, wo man ein bisschen Nostalgie aufleben lassen kann.

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Da es weiter regnete und wir alles ziemlich kaputt waren, ging es über die Hackeschen Höfe (eine Ansammlung von 9 Hinterhöfen, die eine kleine Welt für sich bilden) zum Centrum Judaicum. Hier steht eine neue <-> alte Synagoge von 1866 bzw. 1995, welche das Zentrum der größten jüdischen Gemeinde darstellt und nach der Zerbombung 1943 wieder augebaut wurde. [inspic=1536,right,fullscreen,thumb]

Am Abend ging es nach Provianteinkauf für die bevorstehen Heimfahrt am Sonntag zu einem kleinen Italiener (also ich mein den Laden 😉 ) zum Abschlussessen. Kurz um: Es war klasse. Hat allen super geschmeckt, wir wurden gut bedient und die Preise waren wirklich sehr fair.Die daneben liegende Cocktail-Bar wurde auch gleich besichtigt. Nach Zombie, Acid!, Long Island Ice Tea, Manhatten etc. waren die Mädels (bis auf Addi) bereit fürs Bett. (zum Schlafen natürlich!!!) Der Rest (Michael, Adi, Addi und ich) haben dann noch eine Disco gesucht.

Dank ungenauer Wegbeschreibung, unzureichender Ortskenntniss und einem „Aha“-Erlebnis am Bahnhof Zoo sind wir dann über Umwege im „Speicher“ gelandet. Sagen wir es so…hätte nicht gedacht, dass es in einer Großstadt auch „Bauerndiscos“ gibt 😉 Sehr durchwachsenes Publikum, DJ´s, welche wohl denken, die Mauer steht noch und die Lieder wären „neu“ und eine Garderobenfrau…die ein Mann ist 😉

30.09 Sonntag – Rückfahrt. Okay. Ich könnte jetzt 6h Zugfahrt, jede Haltstelle und den komischen Anruf, den Michael erhalten hat erwähnen…aber ich will jetzt was Essen 🙂

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