Jul 19

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Hurra, ich lebe noch.
Und noch besser…ich hab mein persönliches Ziel von 1h beim Schwanberglauf mit nur 57:33 knapp unterboten
Weiß selbst nicht, wie ich das geschafft hab, aber Wetterbedingungen waren optimal und ich bin fast so schnell wie im Tal vorangekommen.. Laut meiner eigenen Uhr waren es sogar nur 57:07, da ich erst ab da gemessen hab, wo ich wirklich loslaufen konnte. (war im hintersten Teil vom ganzen Feld gestartet)
War einfach nur eine Hammer Erfahrung, sich mit ca. 1.000 anderen Läufern den Schwanberg hoch zu quälen. Da ich bei Kilometer 5 erst 31 Minuten auf der Uhr stehen hatte, wusste ich, dass ich verdammt gut in der Zeit liege. Den Berg hatte ich da ja schon hinter mit.
Konnte dann auf den bergab Teilstücken nochmal letzte Reserven mobilisieren und hab den ein oder anderen hinter mir gelassen.

Dank MP3-Player und Zuschauern bin ich den letzten Kilometer beinahe geflogen. War total in Trance.
Highlight beim Duschen (welche übrigens eiskalt waren):
Alt-OB Bernd Moser beobachtet mich, wie ich versuchte meine Füße von dem Kies (musste mich vor der Halle wegen Platzmangel umziehen) zu befreien und dabei auf eine (saubere) Holzplanke flüchtete.
Moser: Na, da wären jetzt Badelatschen praktisch. Hab ich Ihnen ja damals (Grundkurs Schwimmen) schon versucht beizubringen – hat aber nie gefruchtet.”
Wo er recht hat, hat er recht!
Dann bis nächstes Jahr…den Lauf geb ich mir nochmal!
Besonderer Respekt geht an meinen Vater, der ohne viel Training nur ne knappe Stunde gebraucht hat, an Tina, die sonst nie läuft und mit 1:10 eine Top Zeit abgeliefert hat sowie Sarah, die es trotz Hüftproblemen bis zum Ende durchgezogen hat!
Bildquelle: Schwanberglauf Bilder .
Jul 16

Ich lebe noch. Na okay. So schlimm war es dann doch nicht.
Damit ich am Freitag beim Schwanberglauf nicht total eingehe, bin ich die Strecke heute mal mit meinem Dad und Bernhard Probe gelaufen.
Der Anfang ist der Killer. 200 Höhenmeter. Bis zum “Hötehöt” Schleichweg noch alles machbar, aber der Ziehweg ist sowas von steil und lang, da spürt man jeden Muskel in Waden und Oberschenkel.
Oben angekommen braucht man erstmal ein wenig, bis der Puls runter ist und man normal laufen kann. Geht dann auch super, da es eben oder bergab verläuft.
Einen dicken Minuspunkt bekommt der frisch geschotterte Waldweg ab der Hälfte der Strecke. Schotter sind für mich kleine, aber feine Steine. Nicht so auf dem Schwanberg. Die haben dort teilweise richtige Steinbrocken abgekippt, wo man leicht hinfallen kann.
Folge:
Stürze sind vorprogrammiert, wenn man sich nicht super konzentriert. Ansonsten tun von dem unebenen Untergrund eben die Knie weh….danke!
Nach 1:25h (mit einigen Geh- und Trinkpausen) war die gediegene Einlaufrunde dann zu Ende. Mein Ziel, die Strecke in etwa einer Stunde zu laufen, rückt in weite Ferne.
Wenigstens stehen Tina, Sarah und ich auf der Teilnehmerliste. So ganz offiziell. (Seite 8 )
Sind bisher nur um die 600 Läufer. Kommen aber sich noch die Gruppen / Firmen wie Knauf, Huppmann, Fehrer usw. dazu.
Jul 09
…a bisserl was geht allerweil! 
Trotz leichter Bedenken und Restschmerzen von gestern hab ich meinen Teil der Abmachung eingehalten und mich beim Schwanberglauf angemeldet.
Wo bekommt man heutzutage für nur 7.-€ mindestens eine Stunde Spaß, Gemeinschaftsduschen, ein Glas Wein und Muskelkater für 1-2 Tage!?
Richtig. In Tschechien, wenn man im erstbesten Saunaclub absteigt, ungewollt eine ganze Flasche Champus ausgibt und nur 7.-€ dabei hat. Den Schmerz gibt es dann umsonst
Jul 08
Schön ist es, wenn der Schmerz nachlässt…
Nachdem das 1000m Schwimmen-Projekt in 25 Minuten und wenigen Sekunden quasi erfüllt wurde, hab ich mich Freitag im nüchternen (!) Zustand auf dem Rödelseer Weinfest auf eine Wette / Abmachung eingelassen.
Tina (die sonst nie joggt) hat mir im berauschten Zustand (sportlich berauscht, Sie hatte den Krankenhauslauf bezwungen) angeboten, dass wir beiden den Schwanberglauf durchziehen. Irgendwie.
Dass es sich hierbei um 10km handelt war uns beiden nicht so richtig bewusst, aber ein Mann ein Wort. Bin heute testweise 10km bis nach Kaltensondheim und zurück gelaufen:
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