Sep 26

Hier mal die Eckdaten aus einem Reiseführer:
900m Höhenunterschied, 4000 Stufen, in 1h bis 1,30h zu bewältigen.

Wer tut sich sowas an? Ganz klar, mein Vater. In nur 1h war er inkl. Fotos machen oben. Die Frage ist nur, wie die schnellsten Teilnehmer des Treppencup in nur ca. 25 Minuten trotz rutschiger Stufen und 40cm Engstellen an den Lawinenverbauungen da hoch kommen. (Rekord liegt bei 20 Minuten)

Zitat Senior:

Wer da nicht schwindelfrei und trittsicher ist, hat verloren. Teilweise sind auch keine Handläufe oder so etwas vorhanden. Man würde beim Ausrutschen zwar nur so zwanzig, dreissig Meter runterfallen, stelle ich mir jedoch auf den Steinstufen weniger gut vor.

Mal sehen, ob ich irgendwann die Zeit und Muse habe mir das anzutun. Wäre schon geil – so ein kleiner Treppenlauf :)


(Copyright Reiseführer: KOSMOS Verlag)

Sep 08

Bevor der große Reisebericht inklusiver einiger Fotos von Korsika folgt, hier noch ein kurzes Feedback zu unserer Unterkunft, der Ferienanlage “La Vallicella” in der Nähe von Moriani Plage.

Die Wahl viel damals aus mehreren Gründen auf diese Anlage. Pool und hauseigenes Restaurant direkt am Meer, relativ nah an Bastia und somit am Fährhafen und in der Nähe Einkaufsmärkte, damit man auch mal was selbst kochen kann. Desweiteren war La Vallicella eine der wenigen Anlagen, welche 10 Tage als Reisedauer akzeptiert hat. Andere wollte immer nur für sieben oder 14 Tage vermieten.

Eigentlich dachte ich bei der Buchung, dass die Fotos vielleicht optimiert sind bzw. der Fotograf das Maximum herausgeholt hat. Dem war aber nicht so. Die Anlage sieht wirklich so aus wie auf den Fotos und diese komischen Palmenschirme am Strand wurden durch richtige Sonnenschirme aus braun gefärbtem Schilf ersetzt.

Vorteile der Anlage:

  • super Lage – in der Nähe der Nord-Süd Hauptstraße N198 – Appartements 200-400m vom Strand entfernt
  • Pool direkt am endlosen Sandstrand der relativ wenig besucht ist
  • Restaurant direkt am Strand, sehr gute Küche (11.- bis 25.-€ pro Hauptgericht)
  • sehr gute Betreuung durch Inhaberfamilie vor Ort

Nachteile der Anlage:

  • Appartements sehr spartanisch eingerichtet – wenig Ablagemöglichkeiten etc.
  • kein dt. Fernsehen bzw. “nur” dt. Eurosport
  • keine Snacks / Panini mittags – nur Eis oder Crepes

Alles in allem würde ich im La Vallicella aber sofort wieder einchecken. Ich kenne keine Anlage wo Pool, Strand und Restaurant so nah beieinander liegt.
Der Preis von ca. 800.-€ für 11 Tage mit Bettwäsche und Handtüchern in der Übergangszeit zwischen Haupt- und Nebensaison war auch sehr fair. Gerne wieder :)

Sep 08

Vorab:
Wir sind wieder zurück aus Korsika und es war ein schöner Urlaub. :)
Der Weg dahin war allerdings ein wenig steinig bzw. schwankend.

Ich hatte bereits über das Problem des “wie auf die Insel kommen” bereits gebloggt.
Wir sind nun doch extra einen Tag früher angereist und haben in Marina die Pisa (bei Livorno) übernachtet um am Samstag Abend auch wirklich pünktlich bei Fährabfahrt am Hafen zu sein. Der Samstag selbst konnte so noch für einige Stunden Sonnenbaden am Strand von Tirrenia genutzt werden anstelle im Streß auf der Autobahn unterwegs zu sein, damit man die Fähre nicht verpasst.

Gerade als wir den Ortsrand von Livorno errreicht hatten, der erste Rückschlag:
Info via SMS von Corsica Ferries: Die Fähre hat dank Sturm mind. 2h Verspätung. Dank extra Zeitpuffer und 1h vorher da sein sollen standen uns 4h Wartezeit am gemütlichen Industriehafen von Livorno bevor. Die netten Damen am Schalter von Corsica Ferries hatten immerhin ein Schulterzucken für uns übrig. Danke. Gleichzeitig mussten wir mit unserem Vermieter in Korsika klären, dass wir nun statt gegen 23.00 um 01.00 oder später eintreffen werden. (was zum Glück kein Problem war)
weiterlesen »

Jun 24

Nach soviel Kultur und Sehenswürdigkeiten ist man erst einmal erschlagen und weiß gar nicht, wo man anfangen soll.
Man sollte aber wissen, dass Dresden nach einem Bombenangriff am 13. Februar 1945 auf einer drei mal zwei Kilometer großen Fläche quasi komplett zerstört war und alles was dort nun wieder steht wieder mühsam und teuer aufgebaut wurde!

Beginnen wir mit dem Wichtigsten:
Ein paar Tipps und Hinweise, danach Bilder über Bilder sowie ein kurz gehaltener Reisebericht.

Eine günstige Unterkunft in Dresden findet man über hotel.de – unsere Wahl viel auf das relativ neue B&B Hotel Dresden am Rande der Altstadt. Schnell von der Autobahn kommend erreichbar und man ist zu Fuss in nur 10-15 Minuten in der Innenstadt. Das Frühstück war für 6,90€ absolut in Ordnung und neben einem extra Gästeparkplatz gibt es Wlan und Fernsehen gratis dazu. Obwohl das Hotel an der S-Bahn und einer Straße liegt, hört man im Zimmer zumindest bei geschlossenen Fenstern nichts. Dank Klimaanlage muss man aber diese aber auch nicht ständig offen haben – und wer sitzt schon dauernd in der Bude?
Ein Hotel auswärts würde ich übrigens nicht buchen, da alle Stadtrundfahrten beim Theater starten und die meisten Sehenswürdigkeiten auch mitten in der Stadt sind – und es ist viel bequemer alles per Pedes zu erreichen als S-Bahn fahren zu müssen.

Vor Ort angekommen empfehle ich immer erstmal einen Rundgang auf eigene Faust, aber mit Reiseführer. In unserem Fall der “National Geographic Dresden“. Dort gibt es Vorschläge für Tagestouren sowie einige Geheimtipps und Hinweise.

Da sich Dresden flächemässig die viertgrößte Stadt Deutschlands ist, empfiehlt sich der Kauf eines Bustickets. Mit dem Stadtrundfahrtenticket kann man ab 20.-€ eine festgelegte Route mit wechselnden Bussen den ganzen Tag lang fahren, erhält eine kostenlose Führung durch den Zwinger, am Fürstenzug entland und um die Frauenkirche sowie Rabatt zu einigen Museen. (und kann das Ticket für 2.-€ Aufpreis um je einen Tag verlängern oder für ein paar Euroe mehr den Eintritt zu Semperoper oder dem grünen Gewölbe dazu buchen) weiterlesen »

Mai 09

Nach der Toskana, dem Gardasee und der Cote d’Azur haben wir dieses Jahr Korsika (Kalliste („die Schöne“)) als Reiseziel ins Auge gefasst und nach langem hin und her auch eine Ferienwohnung gebucht.
Wer meint, er kann mal so eben einen Urlaub auf dieses Insel buchen – abhaken. Geht nicht. Im Hochsommer zahlt man Höchstpreise um die 1000.-€ pro Woche für eine Ferienwohnung und schwimmt am besten nach Korsika, da die Fähren nicht zu bezahlen sind. 200.-€ und mehr für ein Auto und zwei Personen. Fliegen kostet pro Person etwa 300.-€ – allerdings nur ab einigen wenigen Flughäfen und nur an gewissen Tagen.

Generell kann ich jedem nur diese Seite über Korsika nahlegen. Hier gibt es eine Übersicht der besten Strände und einige sehr schöne Bilder.
Wir haben uns auf Grund der Strände und der Fährankunft (Bastia oder Calvi) entweder für den Nordwesten = La Balagne / Calvi oder eben den Osten = Coaste Verde / Moriani Plage bis hoch zu Bastia entschieden. Knackpunkt ist wie in jedem Urlaub die Unterkunft – wie findet man seine Traumwohnung?

Die beiden besten Seiten bei der Ferienwohnungssuche auf Korsika waren casamundo (gute Filter und viele Angebote), Ferien-in-Korsika.com (sehr gute Beschreibungen mit Vor- und Nachteilen der Wohnungen) und homeholidays.de (viele Bewertungen, recht übersichtlich gehalten).
Da wir eine Wohnung für 10-11 Tage benötigten, war die Suche extra aufwändig. Allerdings haben alle Vermieter ein gutes Angebot gemacht, da wir außerhalb der Hauptreisezeit an- und wieder abreisen werden. Nur in Calvi bei le Home und a Merula war eine Spezialbuchung nicht möglich – ist aber auch einer der schönsten Anlagen auf Korsika!

Die Wahl fiel letzt endlich auf die Anlage “La Vallicella” in Moriani Plage. Die Anlage, der Pool und das Restaurant liegen direkt am Strand. Dazu gibt es Tennis, Tischtennis, Boccia, Volleyball, Billard und Fahrradverleih – sowie Wlan und Sat-TV. Und das auch noch bezahlbar! (ca. 75.-€ pro Tag)

Das letzte Highlight der Planung ist das “wie komme ich auf die Insel”. Nach Korsika fahren im wesentlichen zwei Fährlinien:

Beide fahren von mehreren Häfen ab, wobei für Deutsche nur Savona, Genua und Livorno in Frage kommen.
Die Preise schwanken von 170.-€ für den PKW und 50.-€ pro Person bis 20.-€ für den PKW und 25.-€ pro Person. Dafür, dass man Samstag früh um 09.00 übersetzt, darf man auch gleich den höchsten Preis bezahlen.

Wir haben das anders gelöst:
Wir nehmen eine späte Fähre um 18.30, welche um 22.30 in Bastia ankommt. Der erste Tag ist ja meistens für die Katz, da man die ganze Nacht zuvor unterwegs war.
Mit der Methode spart man sich die Nachtfahrt (muss aber trotzdem sehr früh in Deutschland los!) und ca. 100.-€ bei der Überfahrt. Bei der Rückfahrt das umgedrehte Spiel. Wer um 08.30 von Bastia ablegt, ist püntklich zum Abendessen daheim…und spart auch noch Geld.