Aug 26

Da es in Pakistan wiedermal die Falschen getroffen hat, würde ich gerne etwas spenden.
Nicht spenden wegen Atombombenmacht oder anderen Argumenten zählt nicht.

Habe ich bisher ehrlich gesagt noch nie gemacht, da man immer davon ausgeht, dass der Staat und andere schon einspringen wird. Auch dank Skandalen wie bei UNICEF und anderen verliert man schnell die Lust an der Spenderei.
Auch gibt es neben vielen unersiöse Vereine auch ganz offizielle “Fundraising” Agenturen, in welchen so mancher ehemalige Kaffeefahrten-Jogi und anderes Gesindel angestellt ist und im Namen der ehrlichen Vereine Spenden eintreiben (und damit sehr gut verdient):

Fundraiser können zwischen 40 000 und 55 000 Euro brutto im Jahr verdienen, schätzt Thomas Kreuzer, Leiter der Fundraising-Akademie in Frankfurt/M. Spitzenkräfte dürften auch schon mal mit 70 000 Euro rechnen. Zusätzlich gibt es Prämien in Höhe von 10 bis 15 Prozent des Bruttogehalts – und eine Menge Luft nach oben. Manche große Fundraising-Agentur streicht sogar Provisionen von mehr als 50 Prozent ein, wenn sie für ihre Kunden auf Spenderfang geht.

Zwar gibt es eine Art Prüfsiegel für Spendenorganisationen, doch bedeutet dies nicht zwangsläufig, dass der genannte Verein auch effizient arbeitet. So ein Siegel kostet einiges und können / wollen sich kleinere Vereine nicht leisten.
Was bringt mir das beste Siegel, wenn am Ende 10-20% der Spenden sinnlos verdummt werden?

Deshalb meine Frage an Euch:
An wen habt ihr gespendet und wieso? Was ist die beste Spendenorganisation?
Ärzte ohne Grenzen gefällt mir ganz gut – nur findet man online nirgends eine vernünftige Übersicht wer wie mit dem Geld arbeitet…

Aug 25

Ich wollte schon lange mal bei “myWurscht” in Würzburg die scharfen Würstchen probieren. Dummerweise haben die abends bzw. Nachts zu und tagsüber bin ich nur sehr selten in Würzburg unterwegs. Aber heute war es soweit!

Der kleine Würstchenbrater liegt in der Eichhornstraße 2.5 – also nach dem McDonalds rechts ab, an der Parkhauseinfahrt vorbei und auf der rechten Seite nach dem Reisebüro findet man den scharfen Laden.

Für 2,80€ gibt es eine Currywurst mit Brötchen,für nur 4,90€ eine Currywurst mit Pommes (mit 1 x Nachschlag) und 0,5l Getränk.
Die Schärfegrade reichen von mild (keine Schärfe), zu mittelscharf (500 Scoville – Paprikapulver), über scharf (5.000 Scoville – scharfe Chilisauce namens Sriracha) bis zu scharf (50.000 Scoville).
Gegen Vorlage seines Persos erhält man mit über 18 Jahren (kein Scherz) auch Saucen mit bis zu 5.000.000 Scoville! (fünf mit sechs Nullen = 5 Millionen)

Ich hab erstmal mit mittelscharf angefangen. Scharf war es aber nicht bzw. eben nur Paprikapulver. Nächstes Mal gibt es scharf. Schätze viel weiter werde ich auch nicht gehen. Hatte da im alten Brückeneck mal so ein Erlebnis…

Was ich bemerkenswert fand war der Unterhaltungsfaktor. Erlebnisgastronomie vom feinsten – hier einige Zitate:

  • Telefon klingt: “Mei Wurscht is Dei Wurscht! Hallo.”
  • Pommesmacher: “Will noch wer Nachschlag?” – Kunde: “Ja, hier!” – P.: “Du kannst auch nie genug bekommen, oder?”
  • Chefgriller: “Und, schmeckts allen?” – Kunden: *mampf* *schmatz* “Jaaaaaaaa”.

Muss man erlebt haben :)

Aug 23

Ohne Worte was sich da vor der Haustür abgespielt haben soll:

PI Kitzingen:

KITZINGEN. Ein 19-Jähriger ist am Freitagmittag Opfer eines Raubes geworden. Er wollte einem Bekannten zunächst etwas Bargeld leihen, hatte die Summe aber nicht klein. Auf dem Weg zum Geldwechseln schlug ihn der Mann schließlich nieder und nahm ihm gewaltsam seine gesamte Barschaft ab. Danach verschwand der Mann, stellte sich später aber selbst bei der Polizei. Das Geld hatte er noch bei sich.

Gegen 13.00 Uhr war der 19-Jährige aus Kitzingen zu Fuß im Bereich der Paul-Ebner-Straße unterwegs. Dort traf er einen flüchtigen Bekannten, mit dem er ein Stück des Weges gemeinsam ging. Der 23-Jährige bat ihn schließlich, ihm 10 Euro zu leihen, was dieser auch tun wollte. Doch dazu musste er erst einen der beiden 50-Euro-Scheine, die er in seiner Hemdtasche stecken hatte, wechseln. Man beschloss daher, einen der beiden Scheine in einem nahegelegenen Einkaufsmarkt wechseln zu lassen.

Doch auf dem Weg dorthin wollte der Bekannte ihm die beiden Geldscheine abnehmen, was aber aufgrund der Gegenwehr des 19-Jährigen zunächst nicht gelang. Deshalb schlug ihm der Tatverdächtige zweimal mit der Faust in den Bauch, so dass das Opfer zu Boden ging und sich gegen die Wegnahme nicht mehr wehren konnte. Der 23-Jährige nahm die beiden Scheine an sich und ging dann in aller Seelenruhe davon.

Nach einer Anzeige bei der Kitzinger Polizei angezeigt hatte, konnte Kontakt mit dem Tatverdächtigen aufgenommen werden, der dann freiwillig auf der Dienststelle erschien. Die beiden Geldscheine konnten noch bei ihm aufgefunden und sichergestellt werden. Die Würzburger Kripo hat noch vor Ort die Ermittlungen aufgenommen. Der 23-Jährige wurde nach seiner Vernehmung wieder auf freien Fuß gesetzt.

Jul 22

Da “offline” Medien wie Zeitungen ja nicht mehr jeden erreichen gibt es unseren Leserbrief nun auch im Internet.
Eigentlich sollte als Absender die Firma Heiko & Dieter Somorowsky GbR angegeben werden, aber jetzt steh ich halt alleine drunter. Der Inhalt ist so oder so meine / unsere Meinung.

Die KIK und hierbei führend H. Klaus Christof wollen die Innenstadt scheinbar in alle Richtungen abschotten.
So will man die alte Mainbrücke, welche von Etwashausen nach Kitzingen führt, komplett für Autos sperren.
Gleichzeitig will man die Innenstadt aber beleben und hat dafür 150.000€ eingeplant. Anstelle den Umbau der Bahnunterführung “Innere Sulzfelder Straße” als kostenlose bzw. kostengünstige Chance zu sehen eben diese Innenstadt zu beleben, bremst H. Christof massiv alle Verbreiterungsvorschläge “ein Einfahrtsloch in die Innenstadt aufgemacht” aus.

Sollen sich die Kunden in die Stadt beamen oder nur noch per Pedes oder Fahrrad in die Stadt kommen?
Widersprüchlicher geht es nicht.

Hier der Leserbrieftext – wer will kann auch die abgedruckte Version lesen.

Innenstadt zusperren?

Ich bin schockiert über die Aussage unseres Bürgermeisters Klaus Christof bzgl. der Verbreiterung
der Bahnunterführung in der Sulzfelder Strasse.
Wie kann ein Bürgermeister, der feierlich die Hand gehoben und erklärt hat, er werde alles zum Wohle
der Bürger tun, öffentlich sagen:
Zitat aus der Kitzinger vom 17.Juni: “Mit einer verbreiterten Unterführung wird an dieser Stelle ein
Einfahrtsloch in die Innenstadt aufgemacht….”
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Jul 18

Kleiner Nachtrag zum “Woran denkst Du“-Posting.

Wodka mit Brause war gesucht bzw. daran denke ich immer, wenn ich Brause sehe.
Scheinbar sind auch verschiedene Begriffe unterwegs, wie man die abartige Mischung nennt:

  • Wodka Ahoj
  • Wodka-Brause
  • Pornobrause <-> Wodka Porno <-> Pornowodka

Ich hab jetzt ja genug Päckchen um das Trinken von dem Gepansche zu üben ;)