Okt 20

So oder so ähnlich hätte der Titel lauten können, wenn wir Letzter oder knapp Zweiter geworden wären. Allerdings hatten wir beim Hobbyvolleyballturnier in Rottendorf andere Pläne…nach der Vorrunde letzter und dann im kleinen Turnier um die unteren Plätze erster Platz der Verlierergruppe. Suuuuuper ;)

Das Turnier hat trotzdem wie letztes Jahr sehr viel Spaß gemacht, besonders da wir meist nur knapp verloren haben und hinten raus endlich gezeigt haben was wir können.
Am Ende war es zwar nur Platz 9 von 12 Mannschaften (wobei eine nicht angetreten ist), aber wir waren ja schonmal schlechter. Chaos eben.

Glückwunsch auch an die Handlampen united aus Rothenburg, auch wenn ich nicht wirklich glauben mag, dass da niemand aktiv Mannschaft spielt :cool:

Hier einige Bilder – meine Lieblingsbilder sind im hinteren Teil zu finden…Ballverformung und Hupfdohlen – danke an Rööö für die Bilder!

Aug 23

Hach. Wie hab ich das Kitzinger Freibad vermisst. Die 30er Karte vom letzten Jahr (!) hat für Julia und mich bis heute gereicht. So toll war der Sommer 2011.
Immerhin waren wir jetzt dreimal in nicht einmal sieben Tagen im Freibad und immer fleissig Schwimmen.

Aber da Ferien sind ist das mit dem Schwimmen so eine Sache. Viele Besucher, viele Kinder, viele Sprungtürme offen.
Also bleibt nur bis Abends zu warten, damit wenigstens die Hälfte vom Becken frei ist. Sollte man meinen.

Einige Kids (um die 13-14) haben trotzdem gemeint ihnen gehört das Becken und sind ständig in den Weg geschwommen. Da ich nur ungern Wasser schlucke oder ein Bein ins Gesicht bekomme, habe ich das Ganze gekonnt umschifft – bis erneut ein Junge und Mädchen komplett quer gekommen sind und Julia normal darauf hingewiesen hat, dass man schauen soll, wo man hinschwimmt. Da beide dies mit einem “was will denn die!” quittierten und der Junge noch weiter motzte, bin ich halt ein wenig deutlicher geworden:

“Und was willst Du? Quer Schwimmen darf man eigentlich nicht, lern das erstmal. Du willst doch auch nicht, dass Dir beim Springen vom Turm ständig jemand im Weg ist und Dich stört, oder?”

Naja. Danach kam nur noch ein “ja scho” und “naja”. Ich beendete das Gespräch mit “RICHTIG!”.

10m weiter schwamm mir das Mädel extra quer vor die Nase.
“Was soll das? Ich kann doch nicht “FICK DICH” zu Ihrem Freund sagen und überhaupt und ich bin doch älter und das geht ja mal gar nicht”.

Was lernen wir daraus? Die Jugend von heute hört schlecht und ich muss mir merken, dass RICHTIG wirklich wie FICK DICH klingt.
Vielleicht erspart mir das irgendwann einmal Ärger :)

Aug 07

Erstmal ein großes FUCK YOU an meinen Brustgurt, der am Freitag noch funktionierte und heute einen Puls von 40-50 gemeldet hat. Also quasi tot.
Wie soll ich denn als technisch affiner Mensch ohne exakte Daten meines elektrischen Helfers durch die böse und unbekannte Natur Joggen, hm???

Ansonsten ist der 7km lange Weinhallalauf eine Mischung aus schön und teuflisch. Einmal die super Aussicht über das ganze Maintal bis zum Knauf in Iphofen und gleichzeitig zwei lange Steigungen, mit denen man sich diesen Luxus erst einmal mühsam erarbeiten muss.


(c) weinhallalauf e.V.

Der erste Anstieg zwischen Wegpunkt 3 und 4 ist ähnlich dem Hötehöt beim Schwanberglauf. Eng und matschig dank dem tollen Sommerwetter und zieht sich ewig. Hier kann man nur Laufen. Zwischen Wegpunkt 5 und 6 wird es richtig übel. Eine lange Gerade mit Gegenwind und man sieht kein Ende von der Steigung. Bis Wegpunkt 7 geht es kurz bergab…um gleich wieder einige Höhenmeter bis Wegpunkt 8 hinter sich lassen zu dürfen. Danach geht es zum Glück nur noch bergab!

Mit meiner Zeit von 35:32 bin ich mehr als zufrieden.
Immerhin war ich gestern 3h Beachvolleyball spielen und Sonntag früh ist nicht unbedingt meine Lieblings-Laufzeit… ;)

Das Höhenprofil zeigt wovon ich hier rede…


(c) weinhallalauf e.V.

Jul 17

Es hätte ein perfektes Wochenende werden können. Erst der Schwanberglauf bei perfektem Wetter, dann den ganzen Samstag deshalb kaum laufen können bewusst ausgeruht und am Sonntag ein Beachvolleyballturnier in Iphofen.

Wenn, ja wenn das Wetter und die Gegner mitgespielt hätten.
Der Wetterbericht sollte mit seinen 85% Regenwahrscheinlichkeit recht behalten und ab ca. 12.30 wurde aus dem Beachvolleyball zwar kein Wasserball aber unschön war es dann doch, wenn der Sand am Ball klebt und bei jeder Berührung Wasser und Sandkörner von sich gibt.

Trotzdem oder gerade deswegen (!?) konnte Team Chaos alle vier Vorrundenspiele gewinnen und hatte damit den Vorjahresgewinner sowie den Vorjahreszweiten geschlagen.
In der Wasserschlacht im Halbfinale siegten wie glücklich und standen im Finale – welches Team “wie im letzten Jahr” uns einfach nicht schenken wollte.
Dank zwei Gewinnsätzen wurden wir erst im letzten Satz niedergerungen und waren froh endlich wieder ins Trockene zu dürfen.
Wieder “nur” Zweiter – ist aber immernoch besser als Dritter ;)

Die Beachvolleyballanlage in Iphofen auf Höhe des Hallenbades kann ich übrigens nur empfehlen. Ist meines Wissens die einzige Profianlage im Landkreis – mit Antennen, festen Linien und verkleideten Pfosten. Allerdings kostet der Spielbetrieb eine einmalige Jahresgebühr und man braucht einen Schlüssel – hierzu am besten den Verein kontaktieren.

Jul 15

Hmmm. Soll ich jetzt zufrieden sein oder nicht?

Da mich zwei Leute mehr oder weniger spontan zur Teilnahme am Schwanberglauf überredet motiviert haben, hatte ich heute noch auf schlechtes Wetter oder zuviele Starter gehofft um mich vor dem Lauf zu drücken. Mein letztes Training war der VR-Bank BonusLauf – der Schwanberg ist da ein ganz anderes Kaliber.

Dank optimalem Wetter, Nudeln mit Scampi und frischen Tomaten zum Mittagessen sowie etwas Schlaf und einer Banane vor dem Lauf hat es ganz gut geklappt:
57:36 laut meiner Uhr, 57:56 laut dem SAS-Zeitsystem, welches aber ein wenig ungenau ist, da die Zeit für alle identisch zu zählen beginnt…auch wenn man weiter hinten im Startfeld steht.

Was mich nur wundert sind meine Zeiten der Jahre zuvor. Mit Training war ich genauso schnell / langsam. Bedeutet das nun, dass mein Training die Jahre zuvor scheiße war oder dass ich mit etwas Training endlich mal unter 55 Minuten hätte laufen können!?

Respekt übrigens an den Gewinner – Philipp Zabel – welcher bereits den Krankenhauslauf (lange Variante mit 2 Runden) gewonnen hat.