Wie ich meine Apfelallergie besiegt habe

Okay…die Headline klingt ein wenig nach Werbung in der „Für Sie“. Noch ein vorher nachher Foto und die Omas rennen mir die Bude ein.
Sollte ich bei Zeiten vielleicht noch einmal überarbeiten.
apfel
Wer keine Allergie hat, kann den Beitrag gerne überlesen. Sei glücklich, danke Gott und Deinen Eltern.
Alle anderen wissen wovon ich rede. Dank meiner Pollenallergie habe ich auch noch eine Kreuzallergie auf Äpfel (gehabt). Es war mir also vergönnt, ohne Hintergedanken herzhaft in einen Apfel beißen zu können. Es gab sofort kostenlose Nebenwirkungen in Form von Jucken im Zahnfleisch, Kratzen bzw. Stechen im Halsbereich. Wie wenn man ein Reibeeisen verschluckt hat oder eine Wespenschwarm aktiv war.

Im letzten Herbst habe ich zufällig etwas über eine Studie in der Schweiz gelesen.
Anstelle von „an apple a day keeps the doctor away“ galt bei mir wohl „A bissl mehr und mehr Apfel am Tach erlöst Dich von der Schmach“. Einen Versuch war es wert. Also habe ich Mitte September letzten Jahres angefangen, jeden früh ein kleines Stück Apfel zu Essen. Erst nur ein kleines Stück, dann ein Schnitz, dann ein Viertel und nach ca. 2-3 Monaten einen halben oder auch ganzen Apfel.

Ich habe seitdem ca. 12-15 ganze Äpfel und verschiedene Sorten gegessen. Oder auch mal Müsli mit Obst (inkl. Äpfel).
Keine Probleme mehr. Jetzt müssten mir die Dinger nur noch schmecken! (nur Spaß – Äpfel sind super lecker!)
Wer die Sache auch probieren will, muss bis Herbst warten. Da ihr wahrscheinlich auch eine Pollenallergie habt, sollte man die Sensibilierung nur außerhalb der Pollenzeit angehen.