Shutter Island von Martin Scorsese war mehr eine Notlösung da derzeit nichts wirklich bahnbrechendes im Kino läuft. Allerdings waren wir vorher schon via Medien vor “gewaltigen Bildern” gewarnt worden.
Der Film verläuft dann auch so, wie in der Vorschau gesehen. Die Geschichte spielt kurz nach dem 2ten Weltkrieg und Edward „Teddy“ Daniels kommt mit seinem Partner Chuck als Ermittler auf die Insel Shutter Island um das Verschwinden der Patientin Rachel Solando aus der dort angesiedelten Heilanstallt auf zu klären. Im Laufe der Ermittlungen hat Teddy immer schlimmer werdende Albträume und Halluzinationen, in welchen ständig seine verstorbene Frau auftaucht sowie Erinnerungen an seine Zeit als Soldat, in welcher er das KZ-Dachau mit befreit hat. Der Film ist nie langweilig und hat eine erdrückende bis gruselige Stimmung. Kein Aktionfilm und eine Komödie und ähnlich überzogen wie 300. Gerade deshalb hat er mit gut gefallen. Wer den Film noch sehen will sollte hier nicht weiterlesen, es geht um das Ende von Shutter Island: Viele meinen das Ende ist verwirrend – ist Teddy wirklich verrückt und hat sich alles eingebildet oder will man ihm das nur erzählen, damit er Ruhe gibt und nicht weiter herumschnüffelt!? In meinen Augen ist das Ende relativ eindeutig bzw. erklärt die vorher unlogischen Gesichtspunkte. Die Albträume mit seiner blutenden Frau, die toten Kinder, welche “warum hast Du uns nicht geholfen” flüstern und die Patienten am Anfang im Garten, die ihn ansieht, als ob Sie ihn kenne. Natürlich kann man beide Varianten hineindeuten, da die Wahnvorstellungen nun einmal nicht für voll zu nehmen sind. |
Mrz 29





August 19th, 2010 at 21:36
[...] den Feed abonnieren: RSS feed. Danke für den Besuch! Abgesehen von Knight & Day war ich schon länger nicht mehr im Kino. Sommerloch eben. Aber da alle von Inception schwärmen, muss man sich sowas natürlich [...]